Viele Rügen und wenig Lob für die Regierung
Gießen (fd). Am Ende war das Urteil vernichtend. Als die »fünf Wirtschaftsweisen« vor einem Monat Angela Merkel ihr obligatorisches Jahresgutachten überreichten, stand der Kanzlerin ein unangenehmer Lesenachmittag bevor: Ihre Regierung tue wenig, um die Folgen der weltweiten Finanzkrise zu bekämpfen. Ernüchternde Wachstumsprognosen seien die logische Folge. [mehr]Gießener Allgemeine Zeitung (18.12.2009)
St. Morus-Gemeinde gewährt Kirchenasyl der besonderen Art
GIESSEN (cz). Eine ungewöhnliche Form des Kirchenasyls wurde Prof. Georg Götz und seiner Vorlesung "Mikroökonomische Theorie I" zuteil. Momentan wird das Audimax bestreikt. Eine Pflichtvorlesung für alle Erstsemester des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften kann darin nicht stattfinden. Dekan Januarius Mäurer gewährte ihm deshalb einen Unterschlupf der besonderen Art. [mehr]Gießener Anzeiger (01.12.2009)
Von Verhaltensökonomik bis zur Kernphysik
GIESSEN (fod). Dr. Till Nikolaij Jahnke von der Goethe-Universität Frankfurt am Main erhält den mit 10 000 Euro dotierten Röntgenpreis. Damit würdigt die Justus-Liebig-Universität (JLU) die bahnbrechenden Beiträge des Kernphysikers zur Erforschung des so genannten "Interatomic Coulombic Decay (ICD)". Stifter des mit 10 000 Euro dotierten Preises sind die Pfeiffer Vacuum GmbH, die Dr. Erich-Pfeiffer-Stiftung und die Ludwig-Schunk-Stiftung. [mehr]Gießener Anzeiger (28.11.2009)
Preise für Forschung und Lehre vergeben
Gießen (si). Geehrt wurden die meist jungen Wissenschaftler sowie ein Student am Freitag beim Akademischen Festakt, der traditionell am letzten Freitag im November stattfindet. Hochschulmitglieder, Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft sowie der Preisspender und Angehörige der Geehrten nahmen an der zweistündigen Feier in der Aula teil, die diesmal bis auf den letzten Platz gefüllt war. [mehr]Gießener Allgemeine Zeitung (28.11.2009)
Finanzkrisen gibt es so lange, wie es Finanzinstitutionen gibt
GIESSEN (fod). Immer wieder vergleichen Medien die aktuelle Weltwirtschaftskrise mit der aus den frühen 1930er Jahren, die auch als Große Depression bekannt ist. Wie Prof. Isabel Schnabel in der Ringvorlesung des Präsidenten der Justus-Liebig-Universität (JLU) "Ökonomie der Krise. Krise der Ökonomie?" betonte, sei dieser Vergleich jedoch nicht zutreffend. [mehr]Gießener Anzeiger (18.11.2009)
Hochschulabsolventen bei Unternehmengründung fördern
GIESSEN (ger). "Bereits 20 Gründerteams betreut das Entrepreneurship-Cluster (Unternehmer-Verbund) Mittelhessen (ECM)", teilte dessen Manager Dr. Gert Schorradt bei der ersten ECM-Tagung in der Aula der Justus-Liebig-Universität in Gießen mit. Demnächst sollen es bis zu 40 Gründerteams in Mittelhessen werden, die in dem mit EU-Mitteln geförderten Projekt der Gießener Universität in Zusammenarbeit mit der Philipps-Universität Marburg und der Fachhochschule Gießen-Friedberg gefördert werden. [mehr]Gießener Anzeiger (30.10.2009)
Ziel: Mut machen für Firmengründung
Gießen (soh). Die Zahl von Unternehmensgründungen aus dem Hochschulbereich heraus ist in Deutschland erschreckend niedrig. Gerade junge Hochschulabsolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter scheuen sich davor, den Weg die Selbstständigkeit zu gehen. Ihnen will das »Entrepreneurship Cluster Mittelhessen« mehr Mut machen. [mehr]Gießener Allgemeine Zeitung (28.10.2009)
Krise lässt Markenwerte schrumpfen
DÜSSELDORF. Die globale Wirtschaftskrise lässt den monetären Markenwert vieler Unternehmen schrumpfen. Laut einer Studie haben die 100 wertvollsten Marken rund 55 Milliarden Dollar an Wert verloren. Doch es gibt auch Lichtblicke: Marken, die konsequent ihren Weg gehen und auch in Krisenzeiten an Wert gewinnen. Dazu zählt nicht nur Google. [mehr]Handelsblatt (18.09.2009)
Preisträgerin überzeugt Jurys in Europa
GIESSEN (fod). Mit der 23-jährigen Gießener Wirtschafts- und Fremdsprachenstudentin Maria Mader wurde gestern zum bereits fünften Mal eine Studentin des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität (JLU) mit dem Preis des lokalen Zonta-Distrikts ausgezeichnet. Zudem erhält sie als dritte Studentin des Gießener Fachbereichs hintereinander den diesjährigen internationalen, ebenfalls von Zonta vergebenen "Jane M. Klausman Award". [mehr]Gießener Anzeiger (15.09.2009)
Maria Mader gewinnt Klausman-Award
Viele Frauen, viele Sprachen: Zu einer Konferenz, bei der sie über zukünftige Aktionen ihrer Organisation berieten, hatten die Frankfurter Zonta-Clubs am vergangenen Wochenende eingeladen. Zontians aus Deutschland und Italien, Liechtenstein und der Schweiz, Tschechien und der Türkei kamen, unter anderem, um Beifall zu klatschen für Maria Mader. [mehr]Frankfurter Allgemeine Zeitung (15.09.2009)
Zontas preisen Maria Mader
Es kommt nicht allzu oft vor, dass im Plenarsaal des Römers nur Frauen sitzen. Am Wochenende gab es eine dieser seltenen Situationen, kamen dort knapp 200 Frauen aus sechs europäischen Ländern zusammen - allesamt Teilnehmerinnen der Konferenz des Zonta Clubs im Distrikt 28. [mehr]Frankfurter Rundschau (14.09.2009)
In der Tradition von Justus Liebig
GIESSEN (fod). Für jeweils rund 30 Teilnehmer der 5. Internationalen Sommeruniversität und des erstmaligen Sommerprogramms des Fachbereichs Rechtswissenschaften zu internationalem und vergleichendem Recht gingen am Freitag vier ereignisreiche Wochen an der Justus-Liebig-Universität (JLU) zu Ende. Bevor die jungen Leute zur Rückreise in ihre Heimatländer antraten, bekamen sie im Senatssaal des Uni-Hauptgebäudes ihre Abschlusszertifikate überreicht. [mehr]Gießener Anzeiger (17.08.2009)
JLU-Sommeruniversität soll ausgebaut werden
Gießen (olz). Es lag etwas Wehmut in der Luft, als am Freitagabend die fünfte »International Summer University« (ISU) in Gießen im Senatssaal zu Ende ging. Im Rahmen einer Abschlussfeier erhielten die 29 Teilnehmer aus 15 Ländern ihre Zertifikate, bevor sie von der Justus-Liebig-Universität verabschiedet wurden. [mehr]Gießener Allgemeine Zeitung (16.08.2009)
Gießen passt gut in meinen Lebenslauf
GIESSEN (fod). Während mit dem jetzigen Beginn der Semesterferien Tausende Studierende der Justus-Liebig-Universität (JLU) für längere Zeit in ihre Heimat zurückgekehrt sind, zieht es andere junge Menschen von weit her nach Gießen. [mehr]Gießener Anzeiger (22.07.2009)
Unsere Leute werden von Unternehmen aufgesaugt
GIESSEN (fod). Erst die Arbeit, dann das Vergnügen hätte das Motto am Fachbereich Wirtschaftswissen- schaften der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) lauten können. Fand dort zunächst erstmalig der Career Day statt, den dem sich Studierende über zukünftige Berufsmöglichkeiten informierten, kam es tags darauf beim mittlerweile sechsten WiWi-Tag zum gemütlichen Beisammensein von Studierenden, Professoren und Ehemaligen. [mehr]Gießener Anzeiger (24.06.2009)
Standpunkt: Kein Wundermittel
Verantwortliches Handeln ist angesagt. Unternehmen müssen sich mehr denn je ihrer sozialen Verantwortung bewusst werden. Doch braucht man dazu die Diskussion zur Corporate Social Responsibility (CSR)? Würden Unternehmen, Unternehmer und Top-Manager im Sinne des österreichischen Ökonomen Joseph Alois Schumpeter handeln, wäre eine neue Etikette möglicherweise überflüssig. [mehr]Frankfurter Allgemeine Zeitung (10.06.2009)
Krise lässt Kostendruck im Rechnungswesen ansteigen
GIESSEN (v). Den Gedankenaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis auf dem Gebiet der Rechnungslegung sollte der 9. "International Accounting Workshop" an der Justus-Liebig-Universität (JLU) ermöglichen. Die Veranstaltung richtet sich an Praktiker aus Unternehmen, Banken und Beratungsgesellschaften sowie an die Studierenden der JLU. [mehr]Gießener Anzeiger (08.06.2009)
Deutliche Spuren zur Marke legen
GIESSEN. Seine Wirkungsstätte liegt an der Licher Straße, sein Renommee zeugt von bundesweiter Strahlkraft. Laut einer Einschätzung der Fachzeitschrift "Absatzwirtschaft" ist Prof. Dr. Franz Rudolf Esch, Leiter des Instituts für Marken- und Kommunikationsforschung der Justus-Liebig-Universität (JLU), Deutschlands bekanntester Marketing-Professor. [mehr]Gießener Anzeiger (23.05.2009)
Für Denken gibt es keinen Ersatz
GIESSEN (fod). Wenn Prof. Wilfried Krüger Ende März in den Ruhestand geht wird er so schnell bei seinen Kollegen und Studierenden am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität (JLU) nicht in Vergessenheit geraten. [mehr]Gießener Anzeiger (17.02.2009)
Wir müssen auf die Leute zugehen
GIESSEN (js). "Bei uns hat man viel Wahlfreiheit, denn man kann sich die Kurse entsprechend der persönlichen Neigungen zusammenstellen", erläuterte Prof. Axel C. Schwickert, der Dekan des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität, einer jungen Abiturientin. [mehr]Gießener Anzeiger (19.07.2008)
Gießen ist zur zweiten Heimat geworden
GIESSEN (fod). Den beiden Absolventen Anke Röckendorf und Jochen Bach ging es wie so vielen anderen vor ihnen: Als "Opfer" der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze, kurz nur ZVS genannt, hatte sie es vor fünf Jahren nach Gießen verschlagen, um hier Wirtschaftswissenschaften zu studieren. [mehr]Gießener Anzeiger (21.01.2008)
Aktivposten bündeln in der "Denkwerkstatt"
GIESSEN (bl). Ein breit aufgestelltes Studium, eine lebendige Campusatmosphäre und ein produktives Verhältnis zu den Studierenden: Das sind nur einige der Eigenschaften, die den Fachbereich Wirtschafts-wissenschaften nach Ansicht von Prof. Wolfgang Scherf, bis zum Beginn des Wintersemesters, Dekan des Fachbereichs, charakterisieren. [mehr]Gießener Anzeiger (19.10.2007)
Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis
GIESSEN (bl). Es ist ein Tag der Begegnung, ein Tag des Austauschs, der vor allem dem Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis dienen soll. Bereits zum fünften Mal schon lud der Verein zur Förderung des Fachbereichs (FB) Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität (JLU) zum WiWi-Tag ein. [mehr]Gießener Anzeiger (24.07.2007)
Der Verkehrspapst
"Ich fahre doch nicht wie ein Irrer", sagt Gerd Aberle. Wie viele PS sein Mercedes genau hat will er nicht verraten. Sechs Zylinder, CDI-Motor, 7,5 Liter Verbrauch. "Sparsam, bei der Leistung", lobt er, vor 20 Jahren wären es noch weit über zehn Liter gewesen. [mehr]Frankfurter Rundschau (12.05.2006)
Wählen ist wie Nutella kaufen
FULDA (ju). Professor Dr. Franz-Rudolf Esch von der Universität Gießen präsentierte bei den Wirtschaftstagen ein überraschendes Umfrageergebnis: Das Vertrauen der Menschen in BMW und Mercedes ist höher als in die deutschen Parteien. [mehr]Fuldaer Zeitung (01.10.2005)